Glossar

Empowerment – Vom Samen zur Frucht

»Ein gesunder Baum trägt keine schlechten Früchte und ein kranker Baum trägt keine guten. An den Früchten ist zu erkennen, was jeder Baum wert ist. Von Dornbüschen kann man ja auch keine Feigen pflücken und von Gestrüpp keine Weintrauben ernten. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er im Herzen gut ist. Aber ein schlechter Mensch kann nur Böses hervorbringen, weil er von Grund auf böse ist. Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund!«

So wie jeder Baum (und sein Samen) einzigartig ist, so ist jeder Mensch einzigartig. In deinem Potenzialportfolio ist etwas genial-einmaliges verankert und nur du kannst es zur Entfaltung bringen.

Du kannst „etwas“, was niemand der knapp 7.500.000.000 Menschen da draußen so gut kann wie du. Aus deiner DNA ergibt sich der Mehrwert für die Anderen.

Es lohnt sich, den inneren Kern (z.B. durch Meditation und Reflexion) zu erkennen. „Ich darf weg von der Oberfläche und eintauchen in meine eigene Tiefgründigkeit“.

Dein USP macht dich aus, denn das was dich einzigartig macht gibt dir halt. Ein Pflaumenbaum kann keine Äpfel bringen, also tue das, worin du besonders gut bist.

Den Kern der Sache entdecken. Haben Sie Ihren Kern erkannt?
Was ist Ihr ganz persönlicher USP?
Wie gut kennen Sie Ihr Potenzialportfolio?

Nur wer seinen inneren Kern kennt, kann einen geeigneten Boden suchen und finden.
Nur wer sein Wachstumsfundament gefunden hat, kann darin aufgehen, gesunde Wurzeln bilden und Festigkeit entwickeln.

Was ist also der Kern des Ganzen?
Nur aus einem gesunden Kern kann gesunde Frucht entstehen.

Development – Was geschieht mit dem ausgesäten Samen?

Unsere Gesellschaft suggeriert, dass es eines unserer primären Ziele sei, sich möglichst viele materielle Güter anzueignen. So werden dann zum Beispiel schöne und schnelle Autos zu einem Ziel, obwohl sie doch eigentlich nur Fortbewegungsmittel sind. Frei nach dem Motto: „Ich weiss zwar nicht, wohin ich reise, dafür werde ich aber umso bequemer dorthin gelangen.“

Wir sind herausgefordert zu wissen, wer wir sind, wohin wir gehen. Denn erst die Antwort zu dieser Frage gibt unserem Lebensweg einen Sinn. Wenn sich Menschen Gedanken über den Sinn in ihrem Leben machen, macht es Sinn den Blick in die Tiefe, zu richten.

Steven Covey (amerik. Managementberater) drückt es wie folgt aus:
»Menschen können den Wandel nicht verkraften, wenn sie keine Wurzel haben, wenn es in ihrem Inneren keinen unwandelbaren Kern gibt. Der Schlüssel zur Wandlungsfähigkeit liegt in einem unwandelbaren Gefühl dafür, wer wir sind, warum es uns gibt und was wir wertschätzen. Wenn wir in diesem Sinne eine Lebensaussage treffen, haben wir Voraussetzungen, mit dem Wandel zu fließen.«

Das Wissen um ein sinnvolles Ziel ist die Grundlage einer erfolgreichen Persönlichkeitsentwicklung. Unabhängig von der momentanen Situation werden wir erleben, wie der in uns liegende Persönlichkeitskern zur Entfaltung kommt und anfängt Früchte zu bringen – was zu persönlicher Erfüllung und Dankbarkeit führt.

Wohin entwickeln Sie sich?
Welches sind die Ziele in Ihrem Leben? Welche Werte liegen diesen Zielen zu Grunde?
Wo brauchen Sie Development (Entwicklung, Veränderung) in Ihren Verhaltens- und Denkmustern?
Wer oder was kann Sie in diesem Prozess unterstützen?

Experiences – Erfahrungen und das „Reifen lassen“ zur Frucht

In dieser schnelllebigen Zeit machen wir Tag für Tag unbewusste, neue Erfahrungen. Diese sollen am besten immer sofort abgespeichert und verarbeitet werden. Erfahrungen prägen uns, dies wissen wir spätestens aus den Grundannahmen der Lernpsychologie und Soziologie. Es entstehen Handlungsmuster und mentale Modelle, welche Rückschlüsse auf unsere Persönlichkeit zulassen.

Wie oft kommt es vor, dass wir unbewusst, situativ reagieren und letztendlich gar nicht wissen auf welcher Grundlage wir uns verhalten. Gerade in engen, zwischenmenschlichen Beziehungen (z.B. in der Partnerschaft oder auch im Unternehmen unter Kollegen) entwickelt sich schnell ein Nährboden für eine ungesunde Konfliktkultur. In einem solchen Umfeld ist gesundes Wachstum oft unmöglich.

Einen Raum für Erfahrungen zu geben ist außerordentlich wichtig. Wir haben im Zuge der schnellen Zeit jedoch verlernt unsere Erfahrungen reifen zu lassen und uns damit zu beschäftigen, was diese Lernerfahrungen mit uns machen – wie sie uns prägen. Nur durch ein „Reifen lassen“, hinterfragen und analysieren, können wir individuellle Denk- und Verhaltensmuter verstehen und Persönlichkeiten sowie Potenzial entwickeln.

Lebt man dieses Prinzip des „Reifen lassens“ bewusst und sieht den Menschen im System mit seinem Umfeld, so entsteht enorme Frucht für Sie selbst und auch für Ihre Mitmenschen.

Lassen Sie neue Erfahrungen bewusst zu und vor allem nehmen Sie sich Zeit, diese reifen zu lassen:
Was haben Sie für Erfahrungen gemacht und auf welcher Grundlage hat dies Ihre Persönlichkeit geprägt?
An welcher Stelle brauchen Sie noch Unterstützung im Erkennen Ihrer Verhaltens- und Denkmuster?
Wo gibt es noch blinde Flecken auf Ihrer persönlichen Landkarte?

Nature – Das ist doch ganz natürlich

Unsere Natur lebt uns vor, was Entwicklung bedeutet.

Winter: Die Bäume haben nun endgültig Ihr Blätterkleid abgelegt. Der Baum bereitet sich auf eine kahle Zeit der Kälte vor, in der er nur wenig Wachstum erfährt. Er konzentriert sich auf das nötigste: Aufs Überleben!

Auch wenn seine Blätter in kalten Zeiten verwelkt sind, erfährt ein Baum in seinem Kern, wenn auch in einer solchen Zeit nur wenig aber doch beständig, Wachstum. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Pflanzen kennen keinen Stillstand. Sie kennen nur wachsen oder welken. Wächst eine Pflanze nicht muss sie welken und absterben.

In Zeiten, die hart sind, in denen die Temperaturen rauer werden und schwere Stürme übers Land ziehen, in denen Nebel die Orientierung nimmt und sonst nährvolle Böden gefrieren, brauchen wir einen festen Kern. Einen Kern der unsere Wurzeln mit dem Stamm verbindet und so noch immer Nahrung in Wachstum transferiert.

Diese Zeiten sind uns aktuell allgegenwärtig: In der Wirtschaft für Unternehmen, in der Gesellschaft für Personen und Institutionen.
Was ist Ihr Kern als Unternehmen und Organisation?
Was ist Ihr Kern als Persönlichkeit als Mensch?
Was sind Ihre Kern-Werte?
Was sind Ihre Kern-Kompetenzen?
Was sind in Ihrem Kern-Antreiber?
Sind sie im Kern nur gut, oder führen Sie begeisternd Menschen und Teams die Ihren Einfluss suchen?

Stärken Sie Ihre Werte, Ihre Kompetenzen. Entwickeln Sie Ihr Unternehmen durch die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter, Teams und Führungskräfte. Entwickeln Sie sich als Persönlichkeit!

Es sind Menschen, die Unternehmen am Leben halten und voranbringen, es sind Menschen, die eine Gesellschaft und Kulturen entwickeln und prägen. „Das ist doch ganz natürlich“

Person – Was macht eine Person zur Persönlichkeit?

“Alle werden als Original geboren, doch die meisten sterben als Kopie.”  Ernst Niebergall (1815-43)

Das Prädikat “Persönlichkeit” verleihen wir nur an Menschen, die in unseren Augen aussergewöhnlich sind. Es sind Menschen, die in ihrer Art und Weise Originale sind. Originalität, oder eben Persönlichkeit, kann man sich nicht überstülpen. Wolfgang Herbst (deutscher Autor) hat einmal gesagt: „Persönlichkeit ist das, was übrig bleibt, wenn man Ämter, Orden und Titel von einer Person abzieht.“

Um zu einer Persönlichkeit werden zu können, muss man wissen, wer man als Person ist. Das Kennen des eigenen, inneren Kompasses kann dabei hilfreich sein:

Persönlichkeit – Wie bin ich? Und wo komme ich her?

Zum einen ist Ihr Chraktertypus entscheidend. Aber auch Ihre Ursprungsfamilie hat viel dazu beigetragen, Sie zu der Person zu machen, die Sie heute sind. Je besser Sie Ihre Herkunft kennen, desto besser erkennen Sie sich selbst.

Fähigkeiten – Was kann ich?

Unsere stärksten Fähigkeiten zeigen sich oft in Tätigkeiten, bei deren Ausübung wir regelmäßig die Zeit vergessen und in ein sogenanntes Flow-Erleben hineinkommen.

Werte/Interessen – Was interessiert mich?

Werte und Interessen wirken wie innere Motivatoren. Dort, wo Sie motiviert sind, werden Sie mit Leidenschaft Höchstleistungen erbringen wollen und können.

Ideales Umfeld – Was brauche ich?

Zur bestmöglichen Potentialentfaltung sollten Sie sich ein Umfeld schaffen, in welchem Sie mit Ihren Fähigkeiten, Werten und Interessen am meisten bewirken können – denn Persönlichkeit hat immer auch mit einem direkten Nutzen für das Umfeld zu tun. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, dass Sie mehr und mehr zu der Person werden können, zu der Sie geschaffen sind. Haben Sie keine Angst anders zu sein. Denn um Außergewöhnliches zu erreichen, braucht es Menschen, die außergewöhnlich sind – Persönlichkeiten eben.

Vision – Was macht eine Vision aus?

Doch was ist eigentlich eine Vision und warum hören wir heute so häufig darüber. Dieses Wort findet sich heute auf jeder Website eines modernern Unternehmens. Doch fragt man den „einfachen“ Mitarbeiter nach der Firmenvision, so bekommt man nur selten eine klare Antwort.

Was also hat es auf sich mit diesem „Visionsgefasel“?
Was ist eine Vision und wozu braucht man diese?

Vision liegt in der Zukunft und es ist etwas, was mich im heutigen Tun begeistert. Es ist etwas Attraktives auf das ich zulaufe. Vision gibt mir Ausrichtung und Kraft. Sie beeinflusst mein Handeln im Heute. Vision ist ein Zukunftsbild vorm inneren Auge.

Eine logische Erklärung: Ein Leben ohne Vision, gleicht einem Lauf ohne Blick nach vorne. Während ich die Straße hinunter laufe, schaue ich nicht in die Straße (dort wie ich hin laufe), sondern an mir herunter und auf meine Füße.

Viele Männer und Frauen (Erfinder, Abenteurer, Firmeninhaber, Pioniere …) haben uns vorgelebt, wie man einer Vision beharrlich folgt. Trotz Widerstände an ihr arbeitet und daran glaubt, dass sie einst Realität wird: Einstein, Mutter Theresa, Galileo, Walt Disney, Arved Fuchs, Edison und auch die noch lebende Bergsteiger Legende Reinhold Messner. Alle haben eine Vision entdeckt (Entdecken = Decke über Vision entfernt) und sind dann diesem in der Zukunft liegendem Wunschbild willenstark und mutig nachgeeifert.

Welchen Gipfel sehen Sie vor Ihrem inneren Auge?
Manchmal braucht es ein wenig Ruhe und Zeit bis die Wolken vorüber gezogen sind, damit Ihr innerer Blick auf die in der Zukunft liegenden Dinge frei wird.
Nehmen Sie sich Zeit zur Ruhe und zum Visionieren. Wolken können so vorüber ziehen, damit das Wesentliche entdecken können.

Welcher Lebens-Gipfel erscheint Ihnen attraktiv genug, dass Sie diesen trotz Hürden (Kraftaufwendung) unbedingt besteigen möchten?
In einem organischen Bild können Sie sich fragen: Welche Frucht will ich bringen? Was soll in meinem Garten wachsen? Und wer wird derNutznießer dieser Früchte sein?

Navigation – Für welchen Weg entscheiden Sie sich?

Kennen Sie das?

In unserer hektischen Welt gelangen wir sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich immer wieder in Stress und an Stellen, wo es gilt Entscheidungen zu treffen. Dabei werden uns von allen Seiten Orientierungshilfen für die zielführende Navigation und Ausrichtung angeboten. Gute Ratschläge, fundierte Managementbücher und Navigationsgeräte sollen uns helfen, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren.

Ihre persönliche Lebens Navigation unterliegt zwei wesentlichen Vorraussetzungen:

1. Es muss zunächst der aktuelle Standort bestimmt werden (Person), damit von diesem ausgehend schließlich die beste Route zum Zielpunkt ermittelt werden kann. Wenn Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie wissen, von welcher Position und in welchem Kontext diese getroffen wird. Schließlich basieren die weiteren Entscheidungen auf dem bereits erreichten Standort in Ihrem Leben.

2. Die weiteren Schlussfolgerungen (im ständigen Changeprozess des Lebens) sollten sich aus einer klaren Zielorientierung (Vision) ergeben. Wenn wir nicht wissen wohin wir wollen in unserem Leben, wie sollen wir uns orientieren können? Weil wir in einer schnelllebigen Zeit mit ständige Veränderungen leben, können wir auch schnell das große Ziel aus den Augen verlieren. Nehmen Sie sich genügend Zeit für die (Wieder)-Entdeckung Ihrer Vision.

Wonach richten Sie Ihr persönliches Navigationsgerät aus?

Person: Halten Sie regelmäßig inne und schätzen Sie sich und Ihren bisherigen Weg wert?

Vision: Fokussieren Sie sich unter Berücksichtigung Ihrer Ressourcen auf wenige, dafür aber wichtige und große Ziele.

Navigation: Und wenn Sie unterwegs mal wieder nicht wissen, wo gerade unten und oben ist in Ihrem Leben: Halten Sie an, legen Sie alle Navigationsgeräte zur Seite und steigen Sie aus. In solchen Momenten ist das umschauen und persönliche Orientieren meist die effektivste Art der Postitionsbestimmung.

Werte – Haben Sie Leitplanken für Ihr Leben?

Werte leiten Menschen! Nichts steuert Entscheidungen und Verhalten mehr, als der innere Werte-Motor. Werte sind Ihre ganz persönlichen Leitsätze und Prinzipien:

Sie können Ihre Werte stolz kommunizieren.
Sie können Ihre Werte ändern und entwickeln.
Sie können Ihre Werte bei Widerstand über Bord werfen.

oder:

Sie können Ihre Werte leben!

Wie intensiv Sie das tun, entscheiden Sie! Jeder Mensch besitzt die Freiheit, auch in Zeiten in denen seine Werte herausgefordert, provoziert und angegriffen werden, für diese voll einzustehen. Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum den Sie bestimmen! Und das darf keine Frage des Preises sein.

Am 17. April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms, wurde verhört und letztmals zum Widerruf seiner Thesen aufgefordert. Nach einem Tag Bedenkzeit und im Wissen, dass dies seinen Tod bedeuten könne, lehnte er mit folgender Begründung ab: „…ich kann und will nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun… hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.“Martin Luther

Ihre Mitarbeiter, Ihr Team, Ihre Organisation, Ihr Umfeld und Sie selbst, benötigen für alle Entscheidungen und Ihr Führen von Menschen, ein ehrenvolles Wertegerüst, das nie wankt!  Seien Sie mutig und leben Sie Ihre Werte – auch in Krisen!

Kämpfen Sie für Ihre Werte, denn:
„Erfolg ist eher von Dauer, wenn man ihn erreicht ohne die eigenen Prinzipien zu untergraben.“
Walter Cronkite

Perspektiven

Folgende Geschichte hat uns inspiriert und gibt einen guten Ausblick auf die eigenen Möglichkeiten:

Ein junger Mann hatte einen Traum: Er betrat einen Laden. Hinter der Ladentheke sah er einen Engel. Hastig fragte er ihn: “Was verkaufen Sie?“ Der Engel gab ihm freundlich zur Antwort: „Alles, was Sie wollen!“ Der junge Mann sagte: Dann hätte ich gerne das Ende der Kriege in aller Welt, immer mehr Bereitschaft, miteinander zu reden, die Beseitigung der Elendsviertel in Lateinamerika, mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche, mehr Zeit der Eltern, um mit ihren Kindern zu spielen und …“ Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte: „Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich falsch verstanden. Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen den Samen.“
Axel Kühner

Persönlichkeit

Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und folglich hat auch jeder Mensch Persönlichkeit. Das entscheidende sind jedoch die Größe und Reife der Persönlichkeit! Menschen, die auf Grund ihrer Persönlichkeit erfolgreich und effizient sind, haben es geschafft, ihr inneres Potenzial und ihr äußeres Verhalten miteinander in Einklang zu bringen. Sie können sich ganz selbst sein und müssen keine Rollen spielen. Erfolgreiche Personen entwickeln ihren ganz persönlichen Verhaltensstil. Sie kennen ihre Stärken und ihre Grenzen und wissen mit diesen so umzugehen, dass sie auch kritische Situationen im beruflichen und privaten Kontext souverän meistern.

Potenzial

Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und folglich hat auch jeder Mensch Persönlichkeit. Das entscheidende sind jedoch die Größe und Reife der Persönlichkeit!

Menschen, die auf Grund ihrer Persönlichkeit erfolgreich und effizient sind, haben es geschafft, ihr inneres Potenzial und ihr äußeres Verhalten miteinander in Einklang zu bringen. Sie können sie selbst sein und müssen keine Rollen spielen.

Erfolgreiche Personen entwickeln ihren ganz persönlichen Verhaltensstil. Sie kennen ihre Stärken und ihre Grenzen und wissen mit diesen so umzugehen, dass sie auch kritische Situationen im beruflichen und privaten Kontext souverän meistern.

EDEN Methodik und Didaktik

Didaktische Vorgehensweise in fünf Schritten:

1. Analyse – Realität in Person und Organisation wahrnehmen

Zielgruppen: Einzelne Führungskraft, Fachkraft, Führungsebene, Projektteam

Analyse Methodik: Analysegespräche (HR, TN, Coach), Fragebögen, Führungsstilanalyse, Mitarbeiterumfrage, Onlinet Diagnostik (z.B. DISG persolog Persönlichkeitstypologie)

2. Prozessdesign – Die Entwicklungsthemen sind auf die jeweiligen Zielgruppen ausrichtet: Führungskraft, Team und die einzelne Perrsönlichkeit. Jeweils acht Basisthemen und Seminar Specials ermöglichen die Entwicklung eines individuellen Seminarprogrammes.

3. Entwicklung erleben – Sich selbst und dem Entwicklungsthema begegnen in handlungsorientierten Erlebnissequenzen
Die EDEN Seminare bauen je nach Entwicklungsthema auf bekannten Methoden und Konzepten auf wie z. B.:

  • Transaktionsanalyse / Themenzentrierte Interaktion, Ruth Cohn,
  • Systemische Ansätze (Aufstellungen, Zirkuläres Fragen),
  • Tools aus der Persönlichkeitsdiagnostik (persolog, HDI, Teamrollen nach Belbin),
  • Rückkopplungstools und Persönlichkeitswerkzeuge (Johari Fenster, Soziogramm)

und werden durch die handlungsorientierte Methodik (weitere Ausführungen folgen) erlebt und dadurch nachhaltig.

4. Reflexion – Neues Bewusstsein entwickeln und Transfer gestalten

  • Selbstreflexion
  • Austausch mit einem Coach
  • Austausch mit einem anderen Teilnehmer
  • Offenes Feedback in der Gruppe
  • Die Seminar Teilnehmer geben sich gegenseitig individuelles Feedback
  • Aufstellung als Feedback
  • Erstellen eines Potenzialposters
  • Kommentieren der Potenzialposter durch die anderen Teilnehmer
  • Umsetzungs- bzw. Abschlussrede

5. Nachhaltigkeit – Lernerfolge langfristig nutzbar machen

  • Erarbeiten von gemeinsamen (oder individuellen) Maßnahmenplänen
  • Erarbeiten von gemeinsamen (oder individuellen) Leitbildern
  • Erstellen eines Team- oder Verhaltenscodex
  • Vereinbarungen zur proaktiven Gestaltung des Entwicklungs- oder Change- Prozesses
  • Lerntandems
  • Coaching
  • Konkrete Vereinbarung zur kollegialen Beratung
  • Lern- und Onlineforen
  • Erarbeitung und Verabschiedung eines 100Tage Programmes
  • Erfassung der individuellen Erwartungen und Bedürfnisse

Handlungsorientiertes Lernen

Handlungsorientiertes Lernen wird seit vielen Jahren erfolgreich in Personalentwicklungsprogrammen vieler Unternehmen eingesetzt. Es geht um realitätsbezogene Team- und Führungssituationen (zugeschnitten auf spezifische Unternehmenssituationen). Durch intensive Feedback-Sequenzen kann jeder Teilnehmer die Auswirkungen des „erlebten“ Team- und Führungsverhaltens erkennen, überprüfen und produktiv weiterentwickeln. Dabei geht es um folgende Kompetenzdimensionen: Wahrnehmung, Analyse und Bewertung von Situationen und Unternehmenskontexten, Selbstführung, Werte und Einstellungen, Wirkung und Einfluss auf Mitarbeiter (Ziele, Delegation, Motivation, Kommunikation etc.). Der Lerneffekt wird durch ein Zusammenspiel von Handlung und Theorieblöcken zu den entsprechenden Team- und Führungsthemen erhöht. Sehr gut sichtbar werden im Handlungslernen die für einen Projekterfolg bedeutsamen Soft Skills. Die Teilnehmer werden für deren entscheidenden Einfluss sensibilisiert und entwickeln eine größere Bereitschaft, an diesen Themen weiterzuarbeiten.

Funktionsweise

Durch das Eintauchen in die „simulierte“ Wirklichkeit“ während des Trainings/Coachings entsteht die höchste Form des Lernens: das Erfahrungslernen aus der unmittelbaren realitätsnahen Situation. Es ist sicher die effizienteste Form des Lernens für Erwachsene. Es besteht eine gewisse Notwendigkeit zu spontanem Handeln. Das Feedback ist direkt, vielschichtig und systematisch. Ein Trainer oder Coach unterstützt bei der Reflexion und Auswertung der Erfahrungen. Infragestellung gelernter Handlungsmuster, denn es werden reale oder realitätsnahe Herausforderungen mit unmittelbarem Bezug zum Arbeitsplatz bearbeitet, für die es keine standardisierten Lösungen gibt. Es besteht eine gewisse Simultanität von Problemlösen und Lernen (bzw. von persönlicher und organisationaler Entwicklung).

Sich selbst und seine Kompetenzen erleben, erkennen und entwickeln in den Bereichen: Information, Kommunikation, Delegation, Koordination, Zielorientierung, Kontrolle, Mitarbeiterorientierung, Organisation, Gestaltung, Beurteilungs- und Entscheidungsverhalten in herausfordernden Situationen.

Nutzenargumente

Die Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, die Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf andere in verschiedenen Situationen zu erfahren. Durch das breite Spektrum an Sach- und Verhaltensaufgaben wird der Berufsalltag von den Zielpersonen realitätsnah erlebt und damit ein hoher Erkenntnisgewinn und Lerntransfer ermöglicht. Jeder Teilnehmer erhält persönliches, konstruktives Feedback und hat zudem die Möglichkeit, selbst verschiedene Perspektiven einzunehmen. Jeder Teilnehmer ist zu jeder Zeit aktiv eingebunden. Damit ist eine hohe Effizienz des Trainings gewährleistet. Sowohl Erfolg als auch Misserfolg bei der Auftragsbearbeitung (Leistungsmessung) werden in der Prozessanalyse geklärt. Hierdurch entstehen Erkenntnis und zusätzliche Motivation, durch die Arbeit am Verhalten unmittelbar bessere Ergebnisse zu erzielen. Erfahrungslernen ist eine sehr effektive Entwicklungsmethodik, weil sie nicht in der Praxis scheitert.

Ziele

  • Potenziale richtig identifizieren durch mehrfachen Perspektivenwechsel
  • Entwicklung konkreter Verhaltensmuster, Management- und Führungskompetenzen
  • Aktive Selbstreflexion, individuelle Verhaltensveränderung und nachhaltige Kompetenzentwicklung
  • Individueller Spannungsaufbau und hohe Passgenauigkeit
  • Erleben und reflektieren der eigenen situativen Handlungsfähigkeit (Standortbestimmung)
  • Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und Managementkompetenzen (statt geballter Wissensvermittlung)
  • Verstärkung einer aktiven und selbstverantwortlichen Lernkultur im Unternehmen
  • Individuell, kompakt und effizient lernen durch gezielte und strukturierte Selbstreflexionen
  • Systematische Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ableitung von Transfermaßnahmen
  • Erfolgreich realitätsbezogene Handlungskompentenzen entwickeln
  • Einsicht und Motivation generieren, um an den eigenen Potenzialen zu arbeiten

Anwendungsformen

  • kooperative Teamaufgaben, praktische Führungsaufgaben
  • reale oder realitätsnahe Projekte mit Coachingbegleitung
  • kollegiale Praxisberatung, Qualitätszirkel
  • Situations- und Verhaltensanalysen
  • Actionlearning in „Echt Projekten“, Simulationen, Rollen- und Planspiele
  • Verhaltensanalyse in typischen Herausforderungen (critical incidents) einer potenziellen Stelle, Funktion oder Hierarchieebene

Auf Basis des gezeigten Verhaltens werden Stärken sowie Entwicklungsfelder identifiziert und können künftig gezielter gefördert werden. Verhaltensweisen können ausprobiert, bestehende Verhaltensmuster reflektiert und optimiert werden. Handlungslernen findet daher nicht unbedingt in einem fiktiven, sondern in einem für die Teilnehmer realen Umfeld statt. Die Teilnehmer erlernen verschiedene Management- und Strategie-Tools, die sie in künftigen Fragestellungen direkt anwenden können auf die jeweilige Situation und das Feedback angepasste Theorie-Impulse vertiefen das Verständnis.

EDEN Referenzen

Nachfolgend ausgewählte Firmen mit dessen Mitarbeiter, Trainer von EDEN bereits erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Auf Wunsch geben wir Ihnen gerne weitere Informationen.

  • Alfred Kärcher GmbH
  • Bosch International
  • Bosch Siemens Haushaltsgeräte
  • Deutsche Bahn
  • Deka Investment Bank
  • EJOT
  • Helvetia Versicherungen
  • IAV Automotive
  • Piepenbrock
  • Zürich Finance

Weitere Referenzen, Statements und Erfolgsgeschichten hier.

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